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Besuch einer städtischen Delegation in Rybnik


Auf Einladung der Partnerstadt war eine städtische Delegation in der Zeit vom 16. bis 19. Juni 2022 in der polnischen Partnerstadt Rybnik zu Gast. Neben Herrn Achim Schrecklein in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister haben als Vertreter des Rates von der CDU-Fraktion Franz Josef Gövert und Friedhelm Fragemann von der SPD-Fraktion teilgenommen. Mitglieder der Reisegruppe waren weiterhin Adam Juzek als Vorsitzender des Freundeskreises Rybnik und Ludwig Küpers von der Verwaltung. Neben der Dorstener Delegation waren Vertreter/innen aus den französischen, tschechischen und kroatischen Partnerstädten anwesend.


Bürgermeister Piotr Kuczera betonte in seiner Begrüßungs-ansprache, wie stark die Ereignisse um den Krieg in der Ukraine das Leben der Menschen in der Stadt und der Region bestimmt und beeinflusst. Er dankte den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern aus den Partnerstädten für die bisher gezeigte großartige Unterstützung und Solidarität.


Auf dem Programm standen der Besuch des Blaskappellen-festivals „Goldene Lyra“ und die Besichtigung der restaurierten Bergbauanlage „Ignacy“. Wichtiger Programmpunkt war die Vorstellung des Begegnungszentrums für Ukrainerinnen und Ukrainer, dem sogenannten 28. Stadtteil von Rybnik.


Mariusz Wisniewski als Leiter des ukrainischen Begegnungs-zentrums stellte den Besuchern die Einrichtung vor (siehe Fotos). Die Bezeichnung als 28. Stadtteil Rybniks sei als Symbol anzusehen, welches die besondere Verbundenheit der Stadt mit den Belangen und dem Schicksal der ukrainischen Mitbürger und Flüchtlinge zum Ausdruck bringe. Die Einrichtung biete für die ukrainischen Bewohnerinnen und Bewohner vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten wie beispielsweise in Verwaltungs-angelegenheiten, in rechtlichen Fragestellungen und auch bei medizinischen Problemen. Darüber kann auch psychologische Unterstützung angeboten werden.


In seiner Abschlussrede brachte Achim Schrecklein seine besondere Betroffenheit nach den Gesprächen mit den beteiligten Akteuren des Unterstützungszentrums zum Ausdruck. Emotional fühle er sich der ukrainischen Grenze sehr nahe. Er zeigte sich tief beeindruckt von der Willkommenskultur und dem so großartigen Engagement der Stadt Rybnik in dieser Sache.